H. Y.

Über mich

Angefangen hat alles mit einer Website für unsere Straßenmannschaft.

Senior Software Engineer aus dem Raum Düren, seit über 15 Jahren in der Entwicklung — und seit fünf davon zusätzlich im Betrieb eigener Produkte.

Wie ich hierher gekommen bin

Mit sechzehn hat mein Vater mir meinen ersten PC gekauft. Ein paar Wochen später habe ich angefangen zu programmieren — wegen Fußball.

In unserem Viertel hatten mehrere Jugendliche eigene Straßenmannschaften gegründet, meine Freunde und ich auch. Irgendwann hatten die ersten Mannschaften eine eigene Website, und ich wollte wissen, wie man sowas baut. Also habe ich mich hingesetzt und gesucht. Am Anfang habe ich nur HTML-Schnipsel zusammenkopiert, alles mit Inline-Styles — das war mein erster Code. Dann kamen die ersten Zeilen, die ich selbst geschrieben habe.

Von HTML ging es zu JavaScript, weil ich Blink-Animationen auf die Seite bringen wollte. Und dann stand die Frage im Raum, wie ich Daten eigentlich speichere. So bin ich bei PHP gelandet — und war endgültig drin.

Beigebracht habe ich mir das alles selbst. Zum Beruf wurde es 2010, mit der Ausbildung zum Fachinformatiker bei Papaya CMS — einem PHP-CMS. Die Sprache, die ich mir beigebracht hatte, um Daten zu speichern, war plötzlich mein Arbeitsalltag. Was als Neugier über eine Vereinsseite anfing, sind heute fünfzehn Jahre Streaming-Plattformen, Biotech-Cloud und Anwendungen für Behörden.

Wie ich arbeite

Betrieb vor Feature

Fünf Jahre eigenen Produktivbetrieb verändern, wie man Code schreibt. Wenn der Bereitschaftsdienst die eigene Handynummer ist, hört Testen auf, eine Disziplinfrage zu sein. Test-Driven Development, End-to-End- und Performance-Tests sind für mich keine Zusatzleistung, sondern die Bedingung dafür, dass ich nachts durchschlafe.

Über Grenzen hinweg

Frontend, APIs, Infrastruktur — ich habe an allen drei Enden gearbeitet, oft im selben Projekt. Das hilft mir zu sehen, was eine Entscheidung im Frontend drei Schichten weiter unten kostet — und umgekehrt.

Weitergeben

Code Reviews, Pair Programming und Mentoring von Junior-Entwicklern gehören für mich zur Arbeit, nicht daneben. Dasselbe gilt für Dokumentation und Retrospektiven: Wissen, das nur in einem Kopf existiert, ist ein Risiko — auch wenn es mein eigener ist.

Langlebigkeit

Im öffentlichen Sektor habe ich an Anwendungen gearbeitet, die barrierefrei, sicher und über Jahre wartbar sein müssen. Diese Anforderungen sind unbequem und sie machen Software besser. Ich baue lieber etwas, das in fünf Jahren noch verständlich ist, als etwas, das heute schnell fertig war.